Weiterbildung: Was ein Zwei-Stunden-Workshop nützt

Timo Stoppacher

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Freier Journalist mit Schwerpunkt Technik, Sachbuchautor und Dozent. Nerd, Geek und vieles mehr. Homepage: www.timo-stoppacher.de Weitere Profile von mir: @CGNTimo, Facebook und Google+. E-Mail timo@stoppacher.de

Lebenslanges Lernen ist mittlerweile zu Floskel verkommen, aber ohne Weiterbildung kommt man meiner Meinung nach nicht mehr durchs Berufsleben. Doch wer will, muss auch nicht einen oder mehrere Tage in einem stickigen Seminarraum verbringen.

Ja, es gibt Seminare, da sitzt man den ganzen Tag (in der Regel bei schönstem Wetter) in einem Raum und versucht binnen weniger Stunden eine Menge Wissen in den Kopf zu kriegen. Diese Seminare kosten meistens Geld, manchmal viel, manchmal wenig und als Freiberufler verdiene ich an dem Tag auch nichts.

Oder man nutzt die vielen Weiterbildungsangebote im Internet, wobei mir persönlich da häufig die Selbstmotivation fehlt.

Wer nur mal in ein Thema reinschnuppern will, sollte gezielt nach Veranstaltungen Ausschau halten, bei denen es zum Konzept gehört, möglichst viele Themen an einem Tag unterzubringen. Das kann ein Journalistentag mit Workshops sein oder ein Barcamp. Denn für viele Themen reichen wirklich ein bis zwei Stunden, um sich mit den Grundlagen vertraut zu machen.

Der Zwei-Stunden-Drohnenworkshop

So habe ich zum Beispiel beim DJV-Jungenkongress 24 Stunden Zukunft einen Drohnen-Workshop besucht. In zwei Stunden habe ich eine Menge gelernt, da die beiden Referenten (die auch ein tolles Blog haben) viel aus ihrer eigenen Praxis berichtet haben und vor allem die rechtlichen Fragen sehr anschaulich erklärt haben. Ich weiß jetzt, was wann der Einsatz einer Drohne (bzw. eines Quadrocopters) sinnvoll ist und wann nicht und was es zu beachten gibt. Am spannendsten waren natürlich die Flugübungen mit kleinen Minidrohnen. Davon hab ich mir dann gleich eine eigene bestellt, die jetzt in den Pausen durchs Büro zischt. Die kann ich sehr empfehlen, um ein Gefühl für die Steuerung zu bekommen. Leider machen die Akkus nach ca. zehn Minuten schlapp.

dpa hat auch eine schöne Infografik zu den gesetzlichen Regelungen veröffentlicht:

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Ein Kommentar zu “Weiterbildung: Was ein Zwei-Stunden-Workshop nützt

  1. Ja, kann ich bestätigen – das sich nur 2 h Fortbildung für Grundlagen lohnen können. Ich habe neulich als Trainerin ein Grundlagenworkshop zu Pressearbeit für Solo-Selbstständige in zwei Stunden durchgeführt. Die Teilnehmer waren überrascht, wie viel sie lernten und ich habe gemerkt, dass es mit guter Vorbereitung und klarem Themen- und Zeitmanagement sehr gut funktioniert.
    Jetzt krempel ich einige Workshops so um, dass auch Kurzversionen möglich sind.

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