Wie ich als freier Journalist an Aufträge komme – neue Serie

Timo Stoppacher

Von 

Freier Journalist mit Schwerpunkt Technik, Sachbuchautor und Dozent. Nerd, Geek und vieles mehr. Homepage: www.timo-stoppacher.de Weitere Profile von mir: @CGNTimo, Facebook und Google+. E-Mail timo@stoppacher.de

Das Auftragsbuch soll immer gut gefüllt bleiben. Bild: RainerSturm / pixelio.de
Das Auftragsbuch soll immer gut gefüllt bleiben. Bild: RainerSturm / pixelio.de

Heute starte ich eine kleine Serie, weil ich diese Frage wirklich SEHR oft gestellt bekomme: „Wie kommst Du an Deine Aufträge?“ Persönliche Anmerkung: Ich kann natürlich nicht garantieren, dass das, was bei mir funktioniert, bei anderen auch funktioniert. Und alles einfach 1:1 nachzumachen, führt sicherlich nicht zum Ziel.

Ich arbeite jetzt seit über zwei Jahren nur hauptberuflich als freier Journalist und habe meine Auftraggeber einmal fast komplett ausgewechselt. So habe ich früher viel für die PC-Zeitschriften von Data Becker geschrieben und für diesen Verlag auch einige Bücher verfasst. Data Becker gibt es nicht mehr, aber meine Veröffentlichungen aus der Zeit „strahlen“ bis heute nach – einem Buchautor wird automatisch Kompetenz unterstellt. Obwohl ich zu dieser Zeit noch viel mehr für Data Becker hätte schreiben können, war es mir wichtig, weitere Auftraggeber zu haben, um nicht von einem Großkunden alleine abhängig zu sein. Heute weiß ich, dass das die richtige Entscheidung war.

Doch wie habe ich neue Kunden gefunden? Es war mir ehrlich gesagt immer zu mühsam, Themenvorschläge zu entwickeln und damit in Redaktionen (Kalt-)Akquise zu betreiben. Wenn ich es doch einmal gemacht habe, haben die Redaktionen die Vorschläge in der Regel abgelehnt. Das schien jedoch nicht am Thema gelegen zu haben, denn ein paar Monate später haben sie es eben selbst umgesetzt. Ich habe mir dann immer gedacht, dass ich meiner Zeit einfach voraus bin ;-). Für alle, die es trotzdem machen wollen: Wie man Themen entwickelt, habe ich im Projekt Digitalien bei einem Workshop vorgestellt.

Stattdessen habe ich mich darauf fokussiert, einen vorhandenen Bedarf zu entdecken und dann einfach darauf ein Angebot zu machen. Dabei haben Projekt- und Auftragsbörsen mal mehr, mal weniger geholfen. Von diesen Börsen und Portalen gibt es eine ganze Menge. In dieser Serie werde ich von meinen Erfahrungen dazu berichten – und jeder weitere Erfahrungsbericht im Kommentar oder als Gastbeitrag ist willkommen.

Schon mal ein kleiner Ausblick, was kommen wird: Xing, twago, journalismus.com, dieRedaktion.de, mein Netzwerk, meine Blogs.

Bettina hat sich ebenfalls beteiligt: Mit einem Beitrag zu Textbroker und Co. sowie zu Dozentenpools und eigenen Seminaren.

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