Podcast bekannter machen

Von 

Selbstständige Journalistin mit dem Fokus auf Verbraucher- und Internetthemen, Buchautorin, Dozentin. Mehr Infos: Wirtschaft verstehen!, Facebook, @kuechenzurufGoogle+

Monate lang lag mir Timo damit in den Ohren: Er will einen Podcast machen. Am liebsten irgendwas mit Essen. Das ist leicht gesagt, und letztlich eben doch schwierig umgesetzt. Denn der Alltag hat uns beide fest in der Hand. Dabei lag die Lösung monatelang vor unseren Augen. Auf der CeBIT hat sie sich dann so vehement zu erkennen gegeben, dass wir sie nicht mehr übersehen konnten: Wir beschlossen, einen Podcast zu meinem Reise- und Genuss-Blog Op jück zu machen. Und um das Ganze gleich richtig auszuschlachten, ist Timo auch als Schreiberling dort eingestiegen.

Op jück auf Soundcloud
Op jück auf Soundcloud

Wo veröffentlicht man seinen Podcast, um ihn bekannt zu machen?

Dann ist alles eigentlich ganz einfach: Man braucht ein Gerät, um Audio aufzunehmen. Wir haben uns für unsere iPhones und die App Sprachmemos entschieden. Unsere Anforderungen an technische Perfektion sind erst einmal gering, und das Ergebnis damit ist hörbar. Dann haben wir uns zusammengesetzt, und unsere ersten vier Folgen aufgenommen. Die habe ich mit Garage Band geschnitten. Und dann saßen wir da. Und jetzt?

Das Besondere am Podcast ist ja, dass er nicht einfach nur eine Audiodatei ist. Viel mehr besteht ein Podcast aus mehreren Audiodateien zu einem Thema. Und dieser Podcast muss abonnierbar sein. So dass der Nutzer automatisch die neuesten Folgen geliefert bekommt, und sie unabhängig von Zeit und Ort anhören kann. Wie genau sollten wir das machen?

Mehrere Plattformen, um den Podcast bekannter zu machen

Ich habe mir einige Gedanken gemacht:

  • Wir nutzen Podcaster.de. Dort bekommt man für relativ wenig Geld monatlichen Speicherplatz zugewiesen. 50 MB im Monat kosten 1 Euro. Um ehrlich zu sein: Der Speicherplatz reicht uns nie. Ich kaufe regelmäßig welchen nach. Falls Ihr uns dort hören wollt, klickt diesen Link.
  • Wir nutzen auch Soundcloud. Unser Ziel ist es, herauszufinden, wo wir mehr Abrufe haben: bei Soundcloud oder bei Podcaster. Ergebnis nach 10 Folgen: Ziemlich 1:1 die gleiche Abrufzahl. Darum wird es wahrscheinlich so kommen, dass ich auch bei Soundcloud kostenpflichtigen Speicherplatz kaufen werde, sobald wir unseren kostenlosen Speicherplatz ausgeschöpft haben. Auf Soundcloud findet Ihr uns, wenn Ihr diesen Link klickt. Bei Soundclouds bekommen wir zwar übrigens Likes, aber nur Spam-Likes. Also von anderen Soundcloudern, die auf der Suche nach Followern sind, und willkürlich alles liken. Ich spreche der Mehrheit ein Interesse an unseren Folgen ab, wenn ich sehe, was sie so machen.
  • Und wir sind bei Apple. Das war nicht einfach. Nach dem ersten Versuch wurde der Podcast abgelehnt, es gebe technische Probleme, hieß es. Ich bin Schritt für Schritt nochmals das Prozedere durchgegangen: Da war kein Fehler. Also habe ich den Podcast einfach ein zweites Mal eingereicht, und das hat geklappt. Mit der Darstellungsweise bin ich allerdings noch nicht glücklich: Manchmal werden die zugehörigen Fotos nicht übermittelt. Bei Apple findet Ihr uns hier.
Op jück zum Hören
Op jück zum Hören
Natürlich bieten wir die einzelnen Folgen auch auf Op jück selbst an. Jede Folge wird mit Podlove angelegt. Und weil das beim ersten Versuch gar nicht so magisch war, wie es heißt, werde ich dazu bald noch einen zweiten Text schreiben. Der Vorteil einer neu-angelegten Folge: Sie wird automatisch bei Twitter und Facebook geteilt. Außerdem bekommt man so einen Code, mit dem man die jeweilige Folge in einem Player in jedem Beitrag auf dem Blog einbetten kann. Darum gibt es auch eine Audio-Übersicht, die aber noch Kraut und Rüben ist, und nur langsam neu gestaltet wird. Aber bis Ende des Jahres wird sie fertig sein.

Wie macht Ihr Euren Podcast bekannter?

Dafür, dass wir noch ziemlich am Anfang stehen, und uns gerade erst finden, sind wir mit den bisherigen Ergebnissen ziemlich zufrieden. Geld verdienen wir bisher natürlich (noch) nicht mit unserem Podcast – letztendlich genau so wenig wie mit Fit für Journalismus oder Op jück. Aber das ist zugegebenermaßen auch gar nicht unser primäres Ziel, denn Geld verdienen wir auf anderen Wegen. Im Vordergrund steht für uns der Spaß am Machen und die Wertschätzung durch unsere Leser, Zuhörer und Zuschauer.

Jetzt Ihr: Wie habt Ihr mit Eurem Podcast angefangen? Welche Tipps habt Ihr für die Distribution der Audiobeiträge? Hinterlasst Eure Antworten gerne in den Kommentaren.

Du hast einen Fehler im Text gefunden? Dann sag uns doch bitte Bescheid. Einfach das Wort mit dem Fehler markieren und Strg+Enter drücken. Schon bekommen wir einen Hinweis.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.