Serie eBooks. Folge 11: Das Buchcover

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Freier Journalist mit Schwerpunkt Technik, Sachbuchautor und Dozent. Nerd, Geek und vieles mehr. Homepage: www.timo-stoppacher.de Weitere Profile von mir: @CGNTimo, Facebook und Google+. E-Mail timo@stoppacher.de

Never judge a book by its cover! Tja, nur leider ist das Cover in der Regel das einzige, was potenzielle Käufer bei einem eBook zu sehen kriegen. Und das in der Regel in sehr kleiner Größe. Schauen wir mal nach rechts. Das ist die kleine Größe, wie zum Beispiel bei Amazon eBooks angezeigt werden. Ein nichtssagendes Cover in Kombination mit einem langen sperrigen Titel, der dann nicht vollständig zu lesen ist, ist nicht gerade verkaufsfördernd. Deshalb sollte man gerade bei eBooks viel Wert auf ein gutes Cover legen.

Amazon

Die Vorgaben für das Cover findet man in den Richtlinien der eBook-Anbieter. Bei Amazon gilt Folgendes (was bei anderen Anbietern kaum abweicht):

  • Mindestens 1000 Pixel auf der Längsseite
  • Ideales Höhe/Breite-Größenverhältnis von 1.6
  • Der Titel muss auf dem Cover exakt so geschrieben sein, wie in den Metadaten
  • Sehr helle oder weiße Cover sollten einen dünnen Rahmen haben

Mehr dazu in den Amazon KDP-Richtlinien.

Wie an ein gutes Cover kommen?

Mit der Gestaltung des Titelbilds tun sich viele (Wort-)Journalisten erfahrungsgemäß schwer. Dabei ist es ein wichtiges Kaufkriterium und sollte professionell gestaltet sein, damit es in verschieden großen Ansichten wirkt. Die Amazon-Suche zeigt ja zunächst zum Titel nur ein kleines Vorschaubild an. Erst ein Klick öffnet die Produktseite mit der größeren Abbildung und der Beschreibung. Wirkt die Gestaltung hier unprofessionell, hat der potenzielle Leser die Seite schnell wieder verlassen. Am besten sucht man sich also einen Mediengestalter oder Grafiker, der ein Titelbild nach den eigenen Vorstellungen gestaltet. Alternativ gibt es im Internet zahlreiche günstige Anbieter. Die kostenlose, aber sicher die schlechteste Wahl ist der „Cover Creator“, mit dem man den „Buchumschlag“ bei Amazon online gestalten kann. Die Ergebnisse eignen sich nicht, dem eBook ein professionelles Aussehen zu verleihen.

Der Cover Creator gestaltet 08/15-Cover, die wirklich nur im absoluten Notfall genutzt werden sollten.
Der Cover Creator gestaltet 08/15-Cover, die wirklich nur im absoluten Notfall genutzt werden sollten.

Tauschgeschäfte

Nun wollen Designer oder Grafiker für ein Cover selbstverständlich Geld haben. Wer aber nur mit geringen Verkaufserlösen aus seinem eBook rechnet, will diese Anfangsinvestition oft gar nicht tätigen. Vielleicht lässt sich der Grafiker auf ein Tauschgeschäft ein: neue Texte für die Homepage gegen ein Coverdesign? Ist doch ein fairer Tausch.

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