Snapchat: Der Snapcode als Visitenkarte

Bettina Blaß

Von 

Selbstständige Journalistin mit dem Fokus auf Verbraucher- und Internetthemen, Buchautorin, Dozentin. Mehr Infos: Wirtschaft verstehen!, Facebook, @kuechenzurufGoogle+

Der Snapcode von Bettina (kuechenzuruf)
Der Snapcode von Bettina (kuechenzuruf)

Wenn ich meinen Snapcode poste, werde ich immer wieder gefragt, was das eigentlich soll. Darum kommt hier die Erklärung für Snapchat-Einsteiger: Freunde kann man bei Snapchat auf fünf Wegen hinzufügen. Einer ist der so genannte Snapcode – ein gelbes Quadrat mit schwarzen Punkten und mit einem Geist-Symbol in der Mitte. Damit kann man allerlei anstellen. Hier erfahrt Ihr, was genau.

Freunde addet man bei Snapchat auf unterschiedliche Art und Weise: Zunächst klickt man oben in der Mitte des Kamerabildschirms den kleinen weißen Geist an. Dann tippt man auf „Freunde adden“.

  • Ganz neu: die eigene Snapchat-URL. Sie sieht so aus: https://www.snapchat.com/add/kuechenzuruf. Nach add/ kommt also der eigene Snapchat-Name. Der führt hier im Browser nur auf eine Homepage mit der Möglichkeit die App herunterzuladen. Im Smartphone wird man gefragt, ob man die App öffnen oder herunterladen möchte.
  • Jetzt kann man jemanden über den Nutzernamen suchen. Heißt: Wer „Bettina Blaß“ eingibt, findet mich nicht, wer „kuechenzuruf“ eingibt dagegen schon.
  • Oder man addet aus dem Adressbuch. Das dürfte datenschutzrechtlich bedenklich sein, weil die eigenen Handykontakte auf einen Server in die USA geladen werden und man im Prinzip keine Ahnung hat, was damit passiert. Das ist genau wie bei WhatsApp und anderen Messenger-Apps.
  • Man kann jemanden adden, der in der Nähe ist. Das funktioniert nur, wenn man selbst und der andere diese Funktion aktiviert haben.
  • Oder man nutzt eben den Snapcode. Und das geht so:

Man fotografiert einen Snapcode in der App ab, dann wird er mal schneller, mal langsamer gescannt – und zack hat man einen neuen Kontakt. Oder man speichert den Snapcode in seine Bildergalerie. Dann öffnet man die Funktion „Mit Snapcode adden“. Jetzt hat man Zugriff auf seine Fotos und klickt das betreffende Foto an. Und schon stellt Snapchat den Kontakt her.

Wie man seinen Snapcode macht

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich, dass man seinen Snapcode sinnvoll im Netz einsetzen kann, um mehr Freunde zu finden. Wer auf sein Profil geht, findet dort bereits seinen Snapcode. Klickt man in den Geist, wird der Code größer und statt der weißen Füllung sieht man sich nun selbst, umrandet vom Geist. So lässt sich der Snapcode mit dem eigenen Foto oder auch einem Gif füllen. Ich finde, ich sehe da ungemein doof aus. Darum habe ich die weiße Füllung einfach behalten. Rechts oben kann man den Snapcode versenden, beispielsweise per Twitter oder an Facebook oder per SMS oder Mail.

Schickt man ihn sich selbst, kann man ihn natürlich noch an ganz anderen Stellen einbauen:

  • in die Homepage beispielsweise
  • oder unter einen Artikel
  • Man könnte den Snapcode auf eine Visitenkarte drucken,
  • oder in ein Video oder eine Slideshow einbinden,
  • eventuell sogar aufs T-Shirt drucken. Hat das schon jemand gemacht?

Uns interessiert natürlich auch, was Ihr mit dem Snapcode so anstellt. Wir freuen uns über Eure Anregungen!

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2 Kommentare zu “Snapchat: Der Snapcode als Visitenkarte

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