Was Blogger jenseits der 35 so drauf haben

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Selbstständige Journalistin mit dem Fokus auf Verbraucher- und Internetthemen, Buchautorin, Dozentin. Mehr Infos: Wirtschaft verstehen!, Facebook, @kuechenzurufGoogle+

Neulich habe ich irgendwo in diesem Internet gelesen, es gäbe nur wenige Blogger, die älter als 35 sind. Und ich habe laut gelacht. Und den Kopf geschüttelt. Und dann beschlossen, einen Gegenartikel zu schreiben, in dem ich Blogger vorstelle, die älter als 35 sind. Ich selbst gehe ja schon hart auf die 50 zu. Und ich blogge ungefähr seit 1998. Damals gab es das Wort Blog aber noch nicht – und auch keine entsprechende Software. Wir haben HTML-Dateien über FTP ins Netz geladen. Die meisten meiner späteren Blogs waren zeitlich beschränkte Projekte: Ich habe mein Marathon-Training in einem Blog begleitet, meinen Aufenthalt als Austauschdozentin in Memphis, meine Zeit als ehrenamtliche Reporterin in Tansania. Und die Blogs am Ende des Projekts wieder gelöscht.

Ja, es gibt Blogger, die älter als 35 sind. Viele sogar!
Ja, es gibt Blogger, die älter als 35 sind. Viele sogar!

Auf meiner Seite Wirtschaft verstehen habe ich schon lange ein Blog, allerdings sind nicht mehr alle Texte online. Der älteste ist im Moment von 2006. Auch Fit für Journalismus, also diese Seite, die Timo Stoppacher und ich gemeinsam machen, ist nicht mehr so jung: Der älteste Artikel ist von 2012. In mein Reiseblog Op jück habe ich nachträglich Artikel ins Archiv gestellt. Der älteste über Ecuador ist von 1997. An Op jück ist Timo, der auch jenseits der 35 ist, auch seit 2018 beteiligt.

Ziemlich bekannte Ü35-Blogger

Andere Kollegen sind stringenter, was ihre Blogs anbelangt. Heißt: Sie veröffentlichen seit sehr vielen Jahren zu den gleichen oder zumindest ähnlichen Themen unter einer URL. Besonders bekannt sind gerade unter Journalisten und Medienmachern zum Beispiel

Gleich ein ganzes Netzwerk: Blogs50plus

Man muss gar nicht viel Zeit mit Recherche verbringen, um gleich auf ein ganzes Netzwerk an Blogger*innen zu stoßen, die längst die 35 hinter sich gelassen haben – und sehr umtriebig in diesem Internet sind. Die Plattform heißt Blogs50plus – und dort findet man über 300 Blogs zu nahezu allen erdenklichen Themen.

Allerdings wäre es mir zu einfach gewesen, sie einfach abzupinnen. Stattdessen haben Timo und ich etwas gemacht, was gleichzeitig die Community stärkt: Wir haben bei Twitter und Facebook nach Kolleg*innen gesucht.

Wanted: Blogger über 35

Das Ergebnis unseres kleinen Aufrufs: Es haben sich 20 Blogger mit 21 Blogs gemeldet, die allermeisten übrigens über das schon oft totgesagte soziale Netzwerk Facebook. Wir haben den 20 Kolleg*innen einen kurzen Fragebogen geschickt. Denn uns bei Fit für Journalismus ist wichtig, dass ein gewisser Qualitätsstandard gewahrt wird. Darum haben wir explizit nach journalistischen Bloggern gesucht, also nach Kolleg*innen, die hauptberuflich was mit Medien machen. Wert legen wir auch auf ein Impressum: Längst nicht jedes Blog hat ein Impressum, das den gesetzlichen Regelungen entspricht. Noch ein Punkt: Wenn wir hier Kolleg*innen auflisten, sollten sie sich bitte an den Pressekodex halten – ganz speziell bei der Kennzeichnung von Werbung. Doch auch hier gibt es große Defizite: Während die einen auch die plattesten PR Plattitüden à la „Ihr werdet richtig satt! Das xy in zz war ebenfalls ein Traum. Die Gastgeber legen viel Wert auf Qualität und verwenden stets frische Zutaten. Das schmeckt man! Probiert es aufjedenfall (!) mal aus“ nicht kennzeichnen, kennzeichnen andere grundsätzlich alles. Das jedoch ist auch nicht professionell. Von den 20 Kolleg*innen, die uns kontaktiert haben, haben nur zwölf den Fragebogen ausgefüllt und zurückgeschickt. Ob es den anderen zu müßig war, oder ob sie es mit dem Pressekodex vielleicht doch nicht ganz so ernst nehmen – wer weiß? Bei zweien fehlte trotz Abfrage das Impressum auf der Seite – die haben wir zunächst einmal nicht aufgelistet.

Neben den genannten Kriterien liegt uns noch etwas anderes am Herzen: Wir finden es beispielsweise schwierig, wenn in Blogs nie zitiert wird, oder wenn es dort heißt „‘Blablaba‘, sagt Herr Meier“, oder wenn dort alles so voll total schön ist und ganz lecker schmeckt. Anders gesagt: Wir wollen auf Fit für Journalismus bevorzugt Kolleg*innen vorstellen, die die W-Fragen beantworten können, wissen, wie man wann und warum zitiert, und ein Feature von einer Reportage unterscheiden können.

Ab Mitte März stellen wir mindestens neun weitere Blogger vor, die ganz unterschiedliche Ressorts bearbeiten.

Blogger über 35, die sich bei uns gemeldet haben

HL-Journal
HL-Journal

Heike Lachnit, HL-Journal: Nachrichten aus Limburg und Umgebung. Heike ist freie Journalistin für eine Lokalzeitung und Texterin für Agenturen. Ihre Zielgruppe: Menschen in der Region, die wissen wollen, was vor Ort geschieht. Zielgruppe: 18 bis 65+, Hauptleser im Spektrum 35-44. Heike bietet Lokalnachrichten aus Limburg und Umgebung sowie regionale Ausflugstipps. Sie ist offen für passende Kooperationen und Gastbeiträge. Ihr findet sie bei
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Die Nordstadtblogger
Die Nordstadtblogger

Alexander Völkel arbeitet freiberuflich als Journalist, Fotograf, Social Media Manager und Kampagnenplaner. Zusammen mit einem guten Dutzend ehrenamtlicher Autor*innen gefüllt er die Seite Nordstadtblogger.de. Zielgruppe: Menschen, die an der Nordstadt, Dortmund und Nachrichten aus diesem Bereich interessiert sind – insbesondere Multiplikator*innen und Entscheider*innen. „Uns geht es um Vielfalt in der medialen Einfalt“, sagt er. „Deshalb liefern wir Nachrichten für die Nordstadt, Dortmund und darüber hinaus.“ An kommerziellen Gastbeiträgen hat das Team kein Interesse, an Artikeln von Kolleg*innen durchaus. Auch bei Kooperationen sind die Nordstadtblogger verhalten: „Sie sind für uns nur interessant, wenn es sich um institutionellen Förderungen beispielsweise von Stiftungen handelt, die keinen Einfluss auf Inhalte nehmen“. Die Nordstadtblogger und Alex findet Ihr bei
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Brehl backt
Brehl backt

Jens Brehl ist freier Journalist und Buchautor und gleich auf zwei Blogs aktiv: Brehl backt und der Freigeber. Auf Brehl backt dreht sich alles um ökologische Landwirtschaft, Biolebensmittel, nachhaltige Lebensweisen und leckere Backrezepte. Seine Leser sind Genießer von guten Lebensmitteln, Käufer von Biolebensmitteln und an nachhaltigen Lebensweisen Interessierte. Auf Brehl backt haben Unternehmen die Möglichkeit für maximal 50 Euro pro Monat Werbung zu buchen, es gibt ein Partnerprogramm „Naturstrom“, Verlage schicken Rezensionsexemplare und ausgewählte Unternehmen sponsern Sachpreise für das monatliche Gewinnspiel. „Aus Glaubwürdigkeitsgründen wird es aber keine gesponserten Posts geben“, sagt Jens.

Der Freigeber
Der Freigeber

Nahezu Gleiches gilt bei Der Freigeber. Dort bekommen Leser Einblicke hinter die Kulissen der Medienwelt. Jens beziehungsweise seine Blogs findet Ihr auch bei
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Der Schreibmaschinenblog
Der Schreibmaschinenblog

Nina Praun macht Der Schreibmaschinenblog, „ein handgemachter, rebellischer Blog über kreatives Arbeiten“, wie sie ihn selbst beschreibt. Hauptberuflich arbeitet Nina als freie Texterin, Journalistin und Lektorin – die „Textrebellin“. „Ich schreibe authentische Texte für rebellische Menschen, Unternehmen und Magazine“, so Nina. Fremdwerbung will sie nicht im Blog, Gastbeiträge sind willkommen. „Allerdings müssen sie von Menschen kommen, die schreiben können und irgendetwas mit kreativer Arbeit zu tun haben“. Nina findet Ihr bei
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Ü35-Blogger zu den Themen Medien, Fotografie und Technik

Fit für Journalismus
Fit für Journalismus

Fit für Journalismus ist dieses Blog hier – bekanntlich von Timo Stoppacher und Bettina Blaß. Bei FFJ, wie wir es gerne abkürzen, geht es rund um Medien und Journalismus. Wir richten uns an Einsteiger, Aufsteiger und Umsteiger. Grundsätzlich sind wir an Gastbeiträgen und Kooperationen interessiert – aber sie müssen passen. Ihr findet Fit für Journalismus auch auf
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Der Tutonaut
Der Tutonaut

Christian Rentrop arbeitet als freier Journalist für Computer- und Fotozeitschriften und Technik-Online-Magazine. Ebenso seine Kollegen Mirco Lang und Boris Hofferbert, mit denen er Der Tutonaut macht. „Wir erklären, wie man Computer, Smartphone und Co. besser nutzen kann. Dazu nutzen wir in aller Regel das Anleitungs-Format“, beschreibt Christian sein Blog. Zielgruppe: Technikinteressierte und Computer-User mit wenig Erfahrung. Vorgefertigte Gastbeiträge übernimmt das Redaktionsteam nicht, aber: „Wir erstellen gegebenenfalls gegen Bezahlung eigenen Content zu einem von einem Unternehmen vorgegebenen Thema oder Gerät. Den Inhalt behalten wir uns vor, eine Einflussnahme durch den Hersteller/Anbieter gibt es bei uns nicht.“ Ihr findet den Tutonauten bei
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Damian Zimmermann
Damian Zimmermann

Damian Zimmermann ist freiberuflicher Journalist mit dem Schwerpunkt Fotografie. Er schreibt für diverse Magazine und Zeitungen und ist Gesellschafter des Fotofestivals Photoszene Köln. In seinem Blog macht er Ausstellungs-, Buch- und Festivalbesprechungen im Bereich Fotografie und Porträts sowie Interviews mit Fotografen und Künstlern. Ihr findet ihn auf
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Foto-Giannis
Foto-Giannis

Auch Johannes Voutsinas hat ein Blog zur Fotografie: „Ein Blog mit vielen Tipps, Tricks und natürlich jeder Menge Bilder“, beschreibt er Foto-Giannis.de. Johannes ist freier Journalist und Pressebeauftragter des Naturfreundehaus Ebberg. Außerdem schreibt er für Stars-Wanted.de Musikrezensionen, für Meidresden.de Nachrichten und arbeitet für MWR1, Digitalradio aus Frankfurt. „Ich bin zudem für den Fachjournalist-Podcast fleißig und schreibe aktuell an meinem Examen für das DJK“, so Johannes. Gastbeiträge und Kooperationen findet er gut, solange sie passen. Er schreibt: „Ich bin immer an einer Zusammenarbeit mit anderen Bloggern interessiert. Auch Produkttests und Rezensionen zu Foto-Zubehör und Co. reizen mich. Dabei halte ich mich natürlich an Vorgaben und Kennzeichnungspflichten“. Ihr findet Johannes bei
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Wirtschaft verstehen
Wirtschaft verstehen

Wirtschaft verstehen ist mein Blog zu den Themen Digitalisierung, Journalistenalltag und Verbraucherjournalismus. Dort gibt es weder Gastbeiträge noch Kooperationen. Zielgruppe: Alle, die sich für meine Arbeit interessieren – speziell für Internetthemen. Mich findet Ihr unter anderem auch bei
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Ü35-Blogger zu den Themen Reisen und Genuss

Op jück
Op jück

Timo und ich machen gemeinsam das Blog Op jück – Reisen und Genuss in Köln, NRW und der ganzen Welt. Passend zum Blog gibt es auch einen Podcast. Wir freuen uns über Gastbeitragsangebote – wenn sie denn unseren Qualitätsgrundsätzen entsprechen. Und natürlich auch über Kooperationen. Bei der Kennzeichnung halten wir uns an den Pressekodex. Op jück findet Ihr bei
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Instagram – Bettina
Instagram – Timo
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Ferngeweht
Ferngeweht

Sabine Olschner ist freie Journalistin und schreibt für Print- und Onlinemedien über die Themen Job & Karriere sowie Geld & Versicherungen. Außerdem arbeitet sie als freie Redakteurin für verschiedene Projekte. Sie bloggt auf Ferngeweht. Dort geht es um Reisen in alle Welt – „immer selbstorganisiert, meist in die Natur und immer mit Respekt vor Land und Leuten“. Sabine ist für Kooperationen offen und hält sich dabei an die Kennzeichnungsrichtlinien. Ihr findet sie bei
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Tripadvisor

Weltreize
Weltreize

Claudia Sittner und Dominik Lauck haben 2015 ihren großen Traum wahr gemacht: Ein Jahr Weltreise durch 20 Länder auf vier Kontinenten. Dafür haben sie ihren Blog Weltreize gestartet, ihre Vollzeitjobs auf Eis gelegt und die Wohnung untervermietet. Seit sie zurück sind, nutzen sie jeden freien Tag für ihre liebsten Beschäftigungen: Reisen, Tauchen und Bloggen. Hauptberuflich arbeitet Claudia in der Redaktion einer wirtschaftspolitischen Monatszeitschrift, Dominik beim NDR. Ihre Zielgruppe. „Reisefreudige, Abenteurer*innen und Taucher*innen ab 30+“. Die beiden sind für Gastbeiträge offen, „solange sie thematisch passen und den journalistischen Qualitätskriterien entsprechen. Fremde Inhalte von PR-Agenturen oder Unternehmen sind für uns nicht interessant“. Auch Kooperationen sind willkommen, und werden entsprechend der Richtlinien gekennzeichnet. Ihr findet Weltreize bei
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Musik bei den Bloggern jenseits der 35

Electrictunes
Electrictunes

Bei Helmut Löwe geht’s um Musik: Electrictunes ist ein Musikblog von Alternative über Indie und Elektro bis Rock und Metal. „Ich veröffentliche News, Plattenrezensionen und Konzertberichte sowie Fotos und Artikel anderen Natur mit Hintergrund Musik“, so Helmut. Zielgruppe: Musikliebhaber, die sich für Genres wie Rock, Metal, Alternative, Indie, Elektro und so weiter interessieren. Hauptberuflich ist er Online-Redakteur bei der NetCologne GmbH, die das Stadtportal www.koeln.de im Auftrag der Stadt Köln betreibt. „Vorrangig bin ich in der Redaktion koeln.de zuständig für die Bereiche Gastro, Konzerte und Sport“, schreibt er. Helmut ist offen für Gastbeiträge und Kooperationen. Aber: „Versteckte Werbung, Schleichwerbung, plumpe Advertorials oder ähnliches kommen nicht vor. Bezahlte Fremdbeiträge wie Anzeigen, Anzeigensonderveröffentlichungen, sponsored Post oder ähnliches tauchen nicht auf. Keinesfalls Copy-and-paste-Veröffentlichungen“. Electrictunes findet Ihr bei
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48 Kommentare zu “Was Blogger jenseits der 35 so drauf haben

  1. Sehr schöne Auflistung lesenswerter Blogs, egal, ob nun U- oder Ü-35. Entscheidend ist doch, was drin steht. Für mich waren ein paar Neuentdeckungen dabei. Danke dafür. Ich habe den Aufruf leider verpasst, obwohl ich vermutlich ins Beuteschema gefallen wäre.

      1. Da schließe ich mich Susanne an, bei nem 2. Aufruf wäre ich sehr gerne dabei :). Ich blogge schon ewig, aber ernsthaft tatsächlich erst, seitdem ich die 35 überschritten habe. Und seitdem das mit der magischen „4“ geschehen ist, treffe ich immer mehr Bloggerinnen und Blogger Ü40. Bei der jetzigen ITB merke ich im Vorfeld sogar, dass „Best Ager“ sehr gesucht sind im Bereich Reiseblogs – ich werde also noch gefragter, je älter ich werde ;)

        Liebe Grüße,
        Sandra (von ‚Tracks and the City‘ und ‚A decent cup of tea‘)

  2. Schöne Idee. Letztlich zeigt diese Meinung aus dem Internet, dass wir alle ein stückweit in einer Filterblase leben. Ich freue mich über die interessante Aufstellung, kann ich doch so meine Filterblase wieder ein Stück erweitern. Ich bin übrigens über 50 Jahre alt und blogge seit Ende 2006 über Literatur.

  3. Das ist ja tolle Aufstellung mit vielen für mich neuen Blogs. Da werde ich jetzt mal etwas stöbern.
    Ich blogge seit 4 Jahren über reisen und bin 42. würde mich auch sehr über den Fragebogen freuen.
    LG Ina

  4. Tolle Liste! Aber aus meiner Wahgrnehmung heraus könnte sie länger sein, denn es gibt sehr viele Reiseblogger Ü50. Ich selbst bin 63 Jahre alt. Mein Blog-Werdegang ist ähnlich „ungrade“ wie Deiner. Meine erste Webseite hatte ich schon 1997 mit Reisegeschichten. Damals konnte ic sogar HTML-Seiten schreiben! Das ist lange vergessen. Mein jetztiger Blog „Bambooblog“ existiert seit 2014. Schwerpunkt China, Kultur und Museen in aller Welt.
    Ich bin gespannt auf die 2. Runde!
    Beste Grüße
    Ulrike

    1. Ja, liebe Ulrike, sie könnte länger sein – und das wird sie auch noch werden. Das war erst der Auftakt – und die 300 Blogs aus dem im Text genannten Netzwerk wollte ich nicht einfach übernehmen. Ich hoffe allerdings, dass sich nicht nur Reiseblogger melden, sondern auch Blogger, die ganz andere Themen bearbeiten. Die Vielfalt macht’s bekanntlich ;-). Fragebogen kommt. Viele Grüße, Bettina

  5. HI Bettina,

    die Diskussion habe ich auch noch im Kopf, bzw. den Artikel, wo es angeblich so wenige ältere Blogger geben soll Darüber habe ich mich auch ein wenig amüsiert, weil meine Wahrnehmung eine ganz andere ist.

    Ich selber betreibe meinen Blog, ebenso wie Du, schon seit so vielen Jahren, dass am Anfang wirklich noch selbstgeschriebene html-Dateien standen, schön mit Frames für das Menu und CSS gab es auch noch nicht wirklich.

    Aber bis heute macht es Spaß und ich habe mich immer noch nicht in eine Nische drängen lassen. Fotografie, Reisen, Tiere und alles was bei mir/uns im Leben passiert, findet Platz auf dem Blog. Das Leben ist doch viel zu vielseitig um nur über ein Thema zu schreiben. Da wir auch keinerlei finanzielle Interessen mit dem Blog verfolgen, dort zumindest keine Zielsetzung haben, schreibt es sich auch sehr unbeschwert.

    LG Thomas

  6. Hi,

    wirklich eine tolle Auflistung. Vieles Interessantes Neues sowie Altbekanntes dabei. Macht wirklich Spaß zu stöbern.
    Eine Sparte habe ich allerdings nicht entdecken können. Etwas über Kunst. Entstehungsprozesse von Kunstwerken oder ähnliches.

    Ich selber blogge seit September 2018 über meine Entwicklung im künstlerischen Bereich sowie über den Entstehungsprozess einzelner meiner Werke. Kurzgeschichen und Anekdoten aus meinem Leben finden dort ebenfalls Raum.

    Vielleicht ein Thema für die zweite Runde?

    LG Aleksandra

  7. Hallo Ihr Lieben,

    vielen Dank für euren tollen Artikel und dafür, dass ich dabei sein darf. Eure Aktion ist wirklich klasse und zeigt eindrucksvoll, dass Bloggen sehr wohl eine journalistische Tätigkeit ist und nicht nur ein Privileg junger Menschen!

    Ich werde mir nun mal alle genannten Blogs in Ruhe anschauen und lasse all den lieben Kolleginnen und Kollegen ganz herzliche Grüße da, besonders natürlich euch! Weiter so!

  8. Ich blogge seit 2011 und kann mich der einen oder andere Ü-Gruppe nun schon bequem zuordnen.
    Für mich ist es ein Vorteil für den Leser, wenn sich ein Blog entwickelt und man gemeinsam älter wird.
    Mein lustigstes Erlebnis zu diesem Thema hatte ich, nachdem ich 2016 eine Stelle in einer Onlineredaktion bekam. Eine jüngere Kollegin meinte damals: „Toll, dass Du das in Deinem Alter überhaupt noch machst. „. Ich gestehe, dass mich das ziemlich geschockt hat.
    Aber nun. Auch 2019 sitze ich noch ohne technische Hilfsmittel aufrecht an meiner Tastatur… :))

    Bei einer Wiederholung Eurer Aktion mache ich gern mit. Liebe Grüße.

  9. Und noch eine bloggende Ü50erIn ;-), die aber in eurer Auflistung auch schon einige Querverbindungen gesehen hat. Coole Aktion!

    Meine Blogthemen – Journalismus, Biodiversität, Trödel und Genuss… auf 3 Blogs und das seit 10 Jahren.

    Liebe Grüße
    Anne

  10. Sehr schönes Thema! Wobei meine Wahrnehmung eher auch anders ist. Ich kenne fast nur Ü30-Blogger, die ganzen Teens und Twens nehme ich eher auf Instagram und Youtube wahr.
    Ich bin über eine ganz andere Schiene zum Bloggen gekommen. Früher habe ich meine Reisen immer in Form von Fotobüchern aufbereitet, die von der Qualität in Richtung Bildband gehen. Daneben habe ich Webseiten für Vereine erstellt und auch Jahrbücher für die Vereinsjugend entworfen. Irgendwann bin ich über Blogs gestolpert und hab darin eine Art gefunden, Fotos, Texte und Webseitenzeugs miteinander zu verbinden.
    Über den Fragebogen für die nächste Runde würde ich mich auch sehr freuen!
    Liebe Grüße, Nicole

  11. Hallo Bettina,
    her mit dem Fragebogen für die zweite Runde :-) Eine schöne wie bemerkenswerte Liste – hätte nicht gedacht, dass das Alter beim Bloggen überhaupt eine Rolle spielen kann. Bei meinem Blog PR Stunt sind alle eure Kriterien erfüllt. Es geht um PR, Marketing und Social Media.
    Bis bald, Stefan

    1. Lieber Frank,
      es gibt viele Ü35-Blogger. Wir suchen allerdings die, die einen journalistischen Hintergrund haben – schließlich richtet sich unsere Seite professionelle Medienmacher. Unter „Wanted“ im Artikel kannst du lesen, was das bedeuten kann. Falls das auf dich zutrifft, melde dich gerne bei mir, dann schicke ich dir unseren Fragebogen zu.
      Viele Grüße
      Bettina

      1. Hallo Bettina,

        so einfach ist die Frage gar nicht zu beantworten. Auch ein Privatblog muss der Impressumspflicht folgen und mittlerweile auch etwas zum Datenschutz angeben. Natürlich sind Sparten-Blogs auch auf ihre Art journalistische Blogs, aber vielleicht nicht jene, die ihr meint – auch wenn viele mittlerweile auch ohne Presseausweis bei diversen Veranstaltungen akkreditiert werden (und das nicht nur auf den Buchmessen ;)).
        Ich für meinen Teil versuche zumindest nicht gegen einen Kodex (egal welcher Art) zu verstoßen, aber selbstredend richten sich meine Beiträge nicht an professionelle Medienmacher ;)

        Aber vieles trifft eben auch auf Freizeitjournalisten zu, wie z.B. die Kennzeichnungspflicht von Beiträgen – weswegen ich ja überhaupt auch auf anderen Blogs lese, was journalistisch und rechtlich heutzutage von einem Blogger verlangt wird.

        Viele Grüße
        Frank

        1. Hallo Frank,
          du hast bei den gelisteten Blogs sicher gesehen, dass sie sich nicht nur an Journalisten richten, das wäre auch langweilig. Es geht auch weniger um die Impressumspflicht oder Akkreditierungsfragen, sondern eher darum, wie man arbeitet. Wer journalistisch arbeitet, sollte sich an den Pressekodex halten, und nicht nur versuchen, nicht dagegen zu verstoßen. Außerdem wissen diejenigen sofort, um was es bei diesem Absatz geht: „Neben den genannten Kriterien liegt uns noch etwas anderes am Herzen: Wir finden es beispielsweise schwierig, wenn in Blogs nie zitiert wird, oder wenn es dort heißt „‘Blablaba‘, sagt Herr Meier“, oder wenn dort alles so voll total schön ist und ganz lecker schmeckt. Anders gesagt: Wir wollen auf Fit für Journalismus bevorzugt Kolleg*innen vorstellen, die die W-Fragen beantworten können, wissen, wie man wann und warum zitiert, und ein Feature von einer Reportage unterscheiden können.“

          Leider habe ich festgestellt, dass viele Leute sich den Fragebogen haben schicken lassen, ohne den Text vorher gelesen zu haben. Oder sie haben den Text gelesen, und sich den Fragebogen schicken lassen und ausgefüllt, obwohl sie nicht diejenigen sind, die wir suchen – was dann durch Nachfragen ziemlich schnell klar wurde. Da Journalismus ein Beruf ohne Zugangsvoraussetzung ist, kann sich ja jeder Journalist nennen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man auch journalistisch arbeitet.

          Auch wenn du keinen journalistischen Hintergrund hast: Jetzt ist dein Blog ja hier in den Kommentaren verlinkt.
          Viele Grüße
          Bettina

          1. Hallo Bettina,

            den Text im Beitrag habe ich durchaus gelesen und auch verstanden :D Und ich habe meinen Blog auch von der Aktion ausgeschlossen – ich dachte das war klar – ich feile an meiner Ausdrucksweise, damit ich beim nächsten Mal klarer ausdrücke.
            Danke übrigens für Deine Ausführungen. Und ja, leider ist es bei Journalisten so, dass der Berufsstand ein wenig in den letzten Jahren gelitten hat (ich kenne tatsächlich dann auch einige hauptberufliche „echte“ Journalisten) und ich finde es klasse, dass ihr mit dem Blog versucht, dem Berufsstand wieder den Stand zu verleihen, der ihm gebührt.

            Viele Grüße
            Frank

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